Trotz Regens Sprung in den See gewagt
Lüdinghausen - Nach zwei Wochen Urlaub in Brandenburg sind die Teilnehmer des Sommerlagers „Heinz Live Tours“ gestern ins heimische Lüdinghausen zurückgekehrt. In einem Abschlussbericht erzählen die „Urlauber“ ihre Erlebnisse in Deutschlands Osten.
In diesem Jahr führte die Ferienfreizeit der Pfarrgemeinde St. Felizitas die Jungen und Mädchen in das Forsthaus Kastaven in der Uckermark. Obwohl das Wetter während der kompletten Zeit sehr durchwachsen war, konnten die 66 Kinder und Jugendlichen immer wieder die nahe gelegenen Seen nutzen und zahlreiche Lauf- und Geländespiele zu absolvieren.

Unter dem Motto „Ossi Lanka - Wenn ich nen See seh, brauch ich kein Meer mehr“ kämpften fünf Spielegruppen bei diesen Spielen um den Sieg. Durchsetzen konnte sich schließlich die Gruppe „Barbies dicke Enkelkinder (BdEk)“ vor „Lost in Ost“, den „Kindern der Liebe“, „Dreizehn durchgeknallten Rampensäuen (DDR)“ und den „Bungalow-Brüdern und -Schwestern“. Bei den Aufgaben der Spiele mussten die Zehn- bis 14-Jährigen etwa auf einem großen Spielfeld beim Kamelrennen auf ihr Würfelglück vertrauen. Beim Völkerball galt es, seine sportliche Seite zu zeigen. Diese war auch beim Formel-1-Spiel gefragt, bei dem die Gruppen möglichst schnell verschiedene Aufgaben absolvieren mussten.
Spannung herrschte ebenfalls bei den Abendshows, die die Betreuer vorbereitet hatten. So kam es bei „1,2 oder 3“ auf möglichst umfassendes Wissen an. Beim Fußballspiel der Betreuer gegen die Kinder und Jugendlichen, das im Lager schon längst zur Tradition geworden ist, mussten die Lagerleiter eine knappe Pleite hinnehmen: Nach einem spannenden Spiel setzten sich die jungen Teilnehmer im Elfmeterschießen mit 3:2 durch. Doch um diese Niederlage nicht auf sich bewenden zu lassen, hatten die Betreuer wenigstens in der Abendshow „Schlag die Leiter“ klar die Nase vorn.
Über diese Spiele hinaus konnten sich die Urlauber bei einem gemeinsamem Filmabend und einem Schwimmbadbesuch entspannen. Das schlechte Wetter zwang die Leiterrunde jedoch immer wieder dazu, das Programm abzuändern, so dass unter anderem eine Kanutour kurzfristig abgesagt werden musste. Dafür klappte es immerhin, einen Lagerfeuerabend mit Stockbrot, Würstchen und Gesängen regenfrei durchzuführen.
Für das leibliche Wohl der Teilnehmer während des Lagerfeuers wie auch an allen anderen Tagen sorgten Katharina Wiemann, Bernd Egger und Christoph Sterz. Trotz des durchgehend schlechten Wetters ging das Sommerlager also weitgehend reibungslos über die Bühne. So können sich die Heimkehrer schon jetzt auf die nächste „Heinz Live Tours“-Auflage im kommenden Jahr freuen. Dann geht es für die Reiselustigen ins Elsass.
Quelle: Westfälische Nachrichten (Lüdinghausen, den 21. August 2010)